Krapfen

Zugegeben, sie sind etwas aufwendig, aber megalecker.
Jeder kann sich seinen so füllen, wie er ihn am liebsten hat oder wie Elisabeths Freundin, ganz ohne Fülle.
Da das Fett auf Dauer ziemlich intensiv riecht, habe ich Martin mit der Fritteuse auf die Terrasse verbannt.
Im Gegensatz zu gekauften Krapfen waren diese auch am nächsten Tag noch gut essbar.
Am besten jedoch noch ganz warm, frisch aus der Fritteuse.
Ihr könnt natürlich auch die Krapfen in einem Topf mit Fett ausbacken.

Zutaten:
6 Eigelb
100 g zerlassene Butter
35 g Hefe
50 g Zucker
½ l lauwarme Milch
500 g Mehl
1 Prise Salz

Marmelade nach Geschmack, Puderzucker
zerlassenes Fett zum Bestreichen
reines Pflanzenfett zum Ausbacken

Zubereitung:
Eigelb schaumig schlagen. Nach und nach die zerlassene, aber nicht heiße, Butter unterrühren.
Die Hefe mit 2 EL Zucker in 3 EL lauwarmer Milch auflösen, einen Teil des Mehls untermischen. Dann im restlichen Mehl eine Mulde formen und die Hefemasse hinein geben. Dann zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun die restlichen Zutaten zufügen und alles zu einem Teig verarbeiten. So lange kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
Sollte er zu weich sein, etwas Mehl zugeben. (Umgekehrt etwas Milch)
Erneut abdecken und aufgehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Nochmals durchkneten.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. ½ cm dick ausrollen und mit einem Ring Krapfen ausstechen. Wer keinen Ring hat, kann auch ein Senfglas nehmen.
Mit lauwarmem Fett bestreichen.
Nun nochmals abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.

Das Fett auf 180°C erhitzen und die Krapfen portionsweise schwimmend im Fett ausbacken. Zwischendurch einmal wenden.
Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
Mit einer Spritze Marmelade einfüllen und mit Puderzucker betreuen.